Vibez-Organisatoren ziehen eine positive Bilanz

Die Ausrichter des Open-Airs brachten ihre dreitägige Premiere offenbar ohne nennenswerte Probleme über die Bühne.

Ein Höhepunkt am dreitägigen Vibez-Festival: Der Auftritt des kolumbianischen Sängers J Balvin.

Ein Höhepunkt am dreitägigen Vibez-Festival: Der Auftritt des kolumbianischen Sängers J Balvin.

(Bild: Florian Schneiter)

Die Vorgeschichte zur Premiere war doch sehr unruhig gewesen. Es gab einen Hauptsponsor, der anscheinend gar nie einer gewesen war. Es gab einen anfangs schleppenden Vorverkauf, dann zahlreiche Gratistickets. Von einer «Zangengeburt» war in dieser Zeitung die Schreibe.

Die Bilanz der Organisatoren zumindest fällt sehr positiv aus. In einer Medienmitteilung schrieben sie am frühen Sonntagmorgen von rund 32 000 Besucherinnen und Besuchern, die über die drei Festivaltage das Openair besucht hätten. Die vielbesprochene Festival-App, welche vom Ticketing bis zum Catering und der Bezahlung alles abdecken solle, sei auf «sehr positives Feedback» bei der Besucherschaft gestossen, wie es weiter heisst.

«Es gab im Vorfeld viele Hürden, die wir nun erfolgreich gemeistert haben», wird Festivalleiter Daniel Meili in der Mitteilung zitiert. «Das war erst der Anfang.»

Wie rosig die Zukunft des Festivals genau aussieht, ist unklar. Bei den vielen Gratiseintritten ist ungewiss, wo die Veranstalter trotz der über 30 000 Besucher finanziell genau stehen.

red

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