Soldaten mit Hitlergruss sind identifiziert

Die Militärjustiz ermittelt, ob sechs Soldaten, die in Bern mit Hakenkreuz und Hitlergruss posierten, gegen das Gesetz zur Rassendiskriminierung verstossen haben.

Die Militärjustiz ermittelt, ob Armeeangehörige gegen das Militärgesetz verstossen haben. (Symbolbild)

Die Militärjustiz ermittelt, ob Armeeangehörige gegen das Militärgesetz verstossen haben. (Symbolbild)

(Bild: Adrian Moser (Archiv))

Naomi Jones

Die sechs Soldaten, die mit Hitlergruss vor einem Hakenkreuz im Schnee posieren, sind identifiziert. Dies teilt der Militärjustitzsprecher Tobias Kühne auf Anfrage des «Bund» mit. Er bestätigt auch, dass der Vorfall auf dem Waffenplatz in Wangen an der Aare BE stattgefunden hat. Der «SonntagsBlick» hat das Bild publiziert.

«Blick» postete das Foto auch auf Twitter.

Nach wie vor sei offen, mit welchen Konsequenzen die Männer zu rechnen hätten, sagt Kühne. «Dazu sind weitere Abklärungen nötig.» Die allfällige Strafe hänge von den exakten Umständen und davon, welche Straftaten erfüllt seien, ab. Die Militärjustiz ermittle insbesondere ob die Strafbestände der Rassendiskriminierung und Nichtbefolgen von Dienstvorschriften erfüllt seien.

Sollten die Männer tatsächlich gegen das Militärgesetz zur Rassendiskriminierung verstossen haben, drohen den Männern in leichten Fällen disziplinarische Massnahmen. Im schwersten Fall könnten sie mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit einer Geldbusse bestraft werden.

DerBund.ch/Newsnet

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