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Rohe Sennen, abartige Touristen

Wem gehören die Berge? Mehr Touristen ist nicht immer besser: Wie sich im Gantrischgebiet Städter und Einheimische vor hundert Jahren in die Haare gerieten.

Rücksichtslose Wanderer drangen nachts in Sennhütten ein und legten sich in die «Käselagertröge».

Rücksichtslose Wanderer drangen nachts in Sennhütten ein und legten sich in die «Käselagertröge».

(Bild: ETH-Bibliothek (Photoglob AG))

Simon Wälti

Im Gantrischgebiet will man derzeit den Tourismus mit neuen Ideen ankurbeln. Das ist lobenswert, denn die Gastronomie hat in der Region schon lange einen schweren Stand. Die einst stolzen Kurhäuser zerfallen. Das mächtige Gurnigelbad wurde schon 1946 abgerissen. Im Berghaus Gurnigel plant nun der Investor Hans-Ulrich Müller ein Zentrum mit Restaurant, Hotel und Schaukäserei. Mehr Wertschöpfung heisst die Devise. Möglichst viele Touristen sollen anbeissen – aber bitte auch die richtigen!

Der Bund

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