Laupen stimmt Kredit für Verschiebung des Bahnhofs deutlich zu

Die Gemeinde Laupen nimmt einen Kredit von über 33 Millionen Franken zur Verkehrsberuhigung an. Mit den Bauarbeiten kann noch dieses Jahr begonnen werden.

Eine Verschiebung des Bahnhofs Laupen in Richtung Neuenegg soll den Verkehr beruhigen.

Eine Verschiebung des Bahnhofs Laupen in Richtung Neuenegg soll den Verkehr beruhigen. Bild: Urs Baumann

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Der Bahnhof Laupen kann in Richtung Neuenegg verschoben werden. Die Stimmberechtigten der Gemeinde Laupen haben das Projekt «Verkehrssanierung und städtebauliche Entwicklung» mit einer Ja-Mehrheit von über 84 Prozent angenommen.

873 Stimmende legten ein Ja in die Urne, 164 lehnten die Vorlage ab. Die Stimmbeteiligung betrug 47,9 Prozent, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte. Der Bruttokredit beläuft sich auf 33,52 Millionen Franken, davon muss die Gemeinde 8,6 Millionen Franken übernehmen.

Mit der Verschiebung des Bahnhofs will Laupen ein notorisches Verkehrsproblem lösen. Denn der Bahnübergang auf der Sensebrücke führt in Stosszeiten oft zu Staus. Er kann nun aufgehoben werden.

Das Geschäft beschäftigt die Laupner seit Jahren. 2013 genehmigte das Volk einen Landtausch mit der Sensetalbahn (STB). 2016 hiess der Souverän den Kauf der Villa Freiburghaus gut und ebnete damit den Weg für den Bau eines Kreisels eingangs Stedtli.

Nach dem Ja vom Wochenende sollen noch dieses Jahr die Bagger auffahren. Gleichzeitig erhält die Kantonsstrasse einen neuen Belag, und die Sensebrücke wird ersetzt, damit sie den Anforderungen an einer Kantonsstrasse und an den Hochwasserschutz genügt. (nfe/sda)

Erstellt: 10.02.2019, 12:43 Uhr

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