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LSD kam aus dem Emmental

Beat Bächi erforscht den Nachlass des Chemikers Albert Hofmann und dessen Drogenentdeckung vor 75 Jahren. Der LSD-Hersteller sei etwas «bünzlig» gewesen.

Er hat viel über LSD gelesen, aber noch nie davon probiert: Der Wissenschaftler Beat Bächi.

Er hat viel über LSD gelesen, aber noch nie davon probiert: Der Wissenschaftler Beat Bächi.

(Bild: Adrian Moser)

Sophie Reinhardt@sophiereinhardt

Die Beatles haben der Droge LSD mit ihrem Hit «Lucy in the Sky with Diamonds» ein musikalisches Denkmal gesetzt. In den 60er-Jahren wurde LSD dann von der Flower-Power-Bewegung weltweit gefeiert. Doch es war der Schweizer Albert Hofmann, der die Substanz vor 75 Jahren erstmals herstellte. Der Nachlass des LSD-Vaters befindet sich heute im Archiv des Instituts für Medizingeschichte Bern. Dort sammeln sich auf etwa 16 Laufmetern seine Manuskripte, Briefe, Vorträge und Gedichte. Darunter ist auch ein Eintrag zu finden, in dem er über seinen Selbstversuch mit der Droge während seines Militärdiensts im Tessin 1943 berichtet. Ein weltoffener Übervater sei Hofmann aber nicht gewesen, sagt der Historiker Beat Bächi. «Er war eher ein bisschen bünzlig.»

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