Bernische BDP will sich für Erhalt von Geburtsabteilungen einsetzen

Das Tarifsystem soll SwissDRG so überarbeiten, dass Spitäler ihre Geburtenabteilungen wieder betriebswirtschaftlich führen können.

Das Tarifsystem soll SwissDRG so überarbeiten, dass Spitäler ihre Geburtenabteilungen wieder betriebswirtschaftlich führen können.

Das Tarifsystem soll SwissDRG so überarbeiten, dass Spitäler ihre Geburtenabteilungen wieder betriebswirtschaftlich führen können.

(Bild: Stefan Anderegg)

Dieser Meinung ist die BDP-Fraktion im bernischen Grossen Rat, wie sie mitteilte. Auf dem Motionsweg will sie den Regierungsrat dazu bringen, bei den Gesundheitsdirektoren zu intervenieren. Die BDP reagiert auf die Ankündigung der Thuner Spital STS AG. Diese hatte am Montag angekündigt, die Geburtenabteilung des Spitals Zweisimmen aus Kostengründen zu schliessen.

Seit 2012 werden stationäre Spitalleistungen nach Fallpauschalen schweizweit einheitlich geregelt, wie die BDP in ihrem Communiqué in Erinnerung ruft. Da es sich bei einer natürlichen, spontanen Geburt weder um eine Krankeit noch um eine Störung am menschlichen Körper handle, seien Kriterien wie Hauptdiagnose, Nebendiagnose und Schweregrad nicht tauglich.

rv/sda

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