Inselspital plant Stellenabbau

Die Leitung der Insel-Gruppe diskutiert den Abbau von angeblich bis zu 700 Stellen. Vor allem Pflegemitarbeiter und Ärzte sollen betroffen sein.

Das Bauen geht ins Geld: Blick vom Insel-Bettenhochhaus auf die Baustelle des Neubaus.

Das Bauen geht ins Geld: Blick vom Insel-Bettenhochhaus auf die Baustelle des Neubaus. Bild: Franziska Rothenbühler

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Die Leitung der Insel-Gruppe will weiter sparen. Nach dem Verzicht auf den Spitalneubau in der Tiefenau und dem Stopp des Medizinmuseums ist nun offenbar das Personal an der Reihe: Wie die «Berner Zeitung» am Donnerstag berichtet, «diskutiert» man innerhalb der Direktion im Rahmen des Budgetprozesses 2019 über den Abbau von 600 bis 700 Vollzeitstellen. Das entspräche rund acht Prozent der 8480 Vollzeitstellen. Vom Abbau wären vor allem Ärzte und Pflegemitarbeiter betroffen, wie die BZ schreibt.

Die Insel-Gruppe wollte diese Pläne nicht kommentieren. Man nehme als Insel-Gruppe zu Gerüchten und Spekulationen keine Stellung, so das Unternehmen.

Mit dem angeblichen Stellenabbau will Uwe E. Jocham, Chef und gleichzeitig Verwaltungsratspräsident der Insel-Gruppe, die Finanzen wieder in den Griff bekommen. Das Spitalunternehmen verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 ein Minus von 1,3 Millionen Franken. Dies ist an einem Anlass für Mitarbeiter kommunziert worden. 2017 verzeichnete die Insel noch ein Plus von 21 Millionen.

Gegenüber dem «Bund» hatte Jocham im August noch erklärt, dass «kein konkreter Personalabbau» vorgesehen ist. Es sei im Gegenteil in einigen Bereichen sogar zu einem Personalwachstum gekommen. Er betonte damals aber, die Effizienz steigern zu wollen.

(ama)

Erstellt: 25.10.2018, 09:56 Uhr

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