Die Monster sind nur schwierig zu zähmen

Für rund 50 Millionen Franken hat der Kanton Bern von 2010 bis 2016 im Schnitt jährlich freihändig an Informatik-Firmen vergeben - scheinbar wegen fehlender Alternativen.

Neben dem Rechenzentrum, für das der Kanton Aufträge im Wert von ganzen 180 Millionen vergeben hat, tauchen zwei Kürzel bei den Projektbeschrieben immer wieder auf: Nesko und Persiska. (Symbolbild)

Neben dem Rechenzentrum, für das der Kanton Aufträge im Wert von ganzen 180 Millionen vergeben hat, tauchen zwei Kürzel bei den Projektbeschrieben immer wieder auf: Nesko und Persiska. (Symbolbild)

(Bild: Reuters)

Christian Zellweger@@chzellweger

Rund 50 Millionen Franken: In diesem Umfang hat der Kanton Bern von 2010 bis 2016 im Schnitt jährlich direkt Aufträge an Informatik-Firmen vergeben, ohne Konkurrenzofferten einzuholen – also freihändig. Dies geht aus Daten auf der Ausschreibungsplattform Simap.ch hervor. Die Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit der Universität Bern hat die Daten der letzten zehn Jahre aufbereitet und auf der Website www.beschaffungsstatistik.ch veröffentlicht. Es ist das erste Mal, dass diese Daten in einer solchen Zusammenstellung verfügbar sind.

Der Bund

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt