Der Politiker, der nicht politisieren will

Der kantonale Wahlkampf ist in vollem Gange. Doch warum muss oder will Regierungsrat Christoph Ammann (SP) zu gewissen Themen seine Meinung für sich behalten?

Christoph Ammann, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Berns, ist Teil der Minderheit. Daher hält er sich im Wahlkampf besonders zurück.

Christoph Ammann, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Berns, ist Teil der Minderheit. Daher hält er sich im Wahlkampf besonders zurück.

(Bild: Adrian Moser)

Calum MacKenzie@CalumMacKenzie0

Die kantonalen Wahlen stehen vor der Tür, fast allwöchentlich erscheinen am Berner Bahnhof neue Plakate mit Gruppenfotos von strahlenden Kandidierenden. Wer nicht so genau weiss, wer diese Leute überhaupt sind, sucht vor allem eine Auskunftsstelle auf: Smartvote.ch. Auf der Wahlhilfe-Webseite können Stimmbürger und Kandidierende ihre Positionen mithilfe eines Fragebogens bestimmen. Die Daten werden in eine schematische Darstellung der politischen Gesinnung verarbeitet, einen sogenannten Smartspider, und anschliessend in eine individuelle Wahlempfehlung umgewertet. Das Smartvote-System wurde bei den National- und Ständeratswahlen 2015 mehr als 1,3 Millionen Mal benutzt.

Der Bund

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