Berner BDP nominiert Luginbühl - und empfiehlt Esseiva

Die BDP des Kantons Bern hat am Mittwochabend in Worben erwartungsgemäss Werner Luginbühl für die Ständeratswahlen von diesem Herbst nominiert.

Werner Luginbühl ist der BDP-Kandidat für die Ständeratswahlen im Herbst.

Werner Luginbühl ist der BDP-Kandidat für die Ständeratswahlen im Herbst.

(Bild: Adrian Moser)

Werner Luginbühl ist offiziell für die Ständeratswahlen nominiert. Für den zweiten Sitz des Kantons Bern empfiehlt die kantonale BDP die FDP-Kandidatin Claudine Esseiva.

BDP-Präsident Heinz Siegenthaler sagte nach der Parteiversammlung auf Anfrage, ein Parteimitglied habe vorgeschlagen, eine Empfehlung für den zweiten bernischen Sitz abzugeben. Die Meinung in der Versammlung sei gewesen, Esseiva als Bürgerliche, als Frau und als Bewohnerin einer Stadt sei die richtige Kandidatin für eine solche Empfehlung.

Es ist laut Siegenthaler nicht das erste Mal, dass die BDP eine solche Empfehlung vornimmt: Schon vor vier Jahren empfahl sie ebenfalls eine FDP-Kandidatin, die heutige Nationalrätin Christa Markwalder. Werner Luginbühl ist 56 Jahre alt und sitzt bereits für die bernische BDP im Ständerat.

Die BDP beschloss auch, zu den Nationalratswahlen mit zwei Listen anzutreten - einer Stammliste und einer Liste der Jungen BDP, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt. Laut Siegenthaler lautet das Ziel, auf beiden Listen mit je 25 Personen anzutreten. «Das werden wir auch erreichen», sagte der Parteipräsident.

Die Nomination der Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen nimmt die Partei erst am 25. Februar in Bolligen vor.

Listenverbindungen waren an der Versammlung in Worben kein Thema, wie Siegenthaler weiter sagt. Es gelte nach wie vor, dass der Parteivorstand ein Wahlkonzept genehmigt habe. Darin stehe, dass die bernische BDP mit allen Parteien eine Listenverbindung eingehen kann ausser mit den Polparteien.

Einstimmiges Nein zur CVP-Familieninitiative

Die bernische BDP fasste auch die Parolen für die zwei eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 8. März. Zu beiden Initiativen sagte sie einstimmig Nein. Sie lehnt also sowohl die CVP-Familieninitiative klar ab wie auch die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer» der Grünliberalen.

hjo/sda

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