Bern muss auf private Firma bauen

Der Kanton Bern strebt für sein neues E-Voting-System eine Zusammenarbeit mit der Post an. Kritiker befürchten einen Vertrauensverlust.

Die bisherige Lösung des Kantons Bern ist ein Auslaufmodell – spätestens 2020 ist Schluss.

Die bisherige Lösung des Kantons Bern ist ein Auslaufmodell – spätestens 2020 ist Schluss.

(Bild: Adrian Moser (Archiv))

Simon Wälti

Letzte Woche zog der Kanton Genf einen Schlussstrich unter sein E-Voting-System – die Kosten für erhöhte Sicherheitsstandards waren zu hoch. Das betrifft auch den Kanton Bern, vertraute er doch für die Stimmabgabe der Auslandschweizer auf die Genfer Lösung. Nun steht eine Zusammenarbeit mit der Post im Vordergrund (Der «Bund» berichtete). Es handelt sich dabei um die einzig verbliebene Alternative. Das System, das in verschiedenen Kantonen im Einsatz steht oder eingeführt wird, beruht auf einer Partnerschaft mit der privaten spanischen Firma Scytl. Man treffe sehr viele Massnahmen, «um die Sicherheit auf höchstem Niveau zu halten», schreibt die Post.

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