BKW muss restliche Osart-Empfehlungen bis im Herbst umsetzen

Der Berner Energiekonzern BKW muss bis im Herbst die restlichen Empfehlungen eines Teams der Internationalen Atomenergieagentur umsetzen.

Führungskräfte sollen beispielsweise mehr Zeit auf der Mühleberg-Anlage verbringen, dies ist eine der Forderungen.

Führungskräfte sollen beispielsweise mehr Zeit auf der Mühleberg-Anlage verbringen, dies ist eine der Forderungen. Bild: Franziska Scheidegger

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Die Eidgenössische Nuklearsicherheitsbehörde ENSI gibt der BKW bis spätestens Ende September Zeit.

Zu den noch nicht erfüllten Forderungen gehört unter anderem, dass die Führungskräfte mehr Zeit auf der Anlage verbringen sollen, um den Anlagezustand zu beobachten, Mitarbeitende anzuleiten oder Erwartungen von Führungskräften durchzusetzen. Auch das Programm zur Arbeitssicherheit muss die BKW noch anpassen.

Insgesamt waren Ende 2014 noch vier Punkte offen, wie aus einer Mitteilung des ENSI vom Montag hervorgeht. Die Nuklearsicherheitsbehörde verlangt nun von der BKW bis spätestens Ende September 2015 einen Abschlussbericht über die Umsetzung.

2012 besuchte ein Expertenteam der Internationalen Atomenergieagentur das AKW Mühleberg. Die sogenannte Osart-Mission gab mehr als zwanzig Empfehlungen ab, mit denen die betriebliche Sicherheit des Atomkraftwerks Mühleberg weiter erhöht werden sollte.

Die BKW informierte das ENSI wie geplant Ende 2014 über den Stand der Arbeiten. Demnach sind vier Aspekte nicht vollständig abgearbeitet. (agr/sda)

Erstellt: 23.02.2015, 10:53 Uhr

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