3,65 Millionen Franken für die Sicherheit in der Anstalt St. Johannsen

2009 stand das Massnahmenzentrum St. Johannsen in der Kritik – ein Häftling auf Urlaub hatte ein Mädchen missbraucht. Nun spricht der Kanton Geld, um die Sicherheit zu erhöhen.

hero image

Das Massnahmenzentrum St. Johannsen soll sicherer werden. Geplant sind unter anderem neue, bis zu drei Meter hohe Zäune und Videoüberwachungsanlagen. Die Berner Kantonsregierung beantragt dem Parlament einen entsprechenden Kredit von 3,65 Millionen Franken.

2009 gerieten die Anstalten St. Johannsen in Le Landeron in die Kritik, nachdem ein entflohener Häftling am Bielersee ein Mädchen missbraucht hatte. Wenig später wurden weitere Fälle bekannt, in denen Häftlinge aus dem offenen Massnahmenvollzug entwichen waren.

Der Kanton beschloss daraufhin, die Sicherheit in St. Johannsen zu erhöhen. Neben neuen Zäunen und Videoüberwachungsanlagen sollen auch neue Ausbruchsmeldeanlagen installiert und die Schliessanlage ersetzt werden, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte.

hjo/sda

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt