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«2000 Franken Sitzungsgeld sind übertrieben»

Korrekturbedarf, aber kein Skandal: Die Nebeneinkünfte der Regierungsräte vermögen die Gemüter in Bern nur wenig zu erhitzen. Die Reaktionen der Parteien.

Hauptsache, alles rechtens: Baudirektorin Barbara Egger (SP).
Hauptsache, alles rechtens: Baudirektorin Barbara Egger (SP).
Adrian Moser (Archiv)

Es sei schon einmal positiv, dass die Frage der Entschädigungen im Kanton Bern überhaupt geregelt sei. Dies sagt Adrian Haas, Chef der FDP-Fraktion im Grossen Rat. Ob die Regelung aber tauglich sei, darüber könne man durchaus diskutieren. 2000 Franken Sitzungsgeld, wie dies von der BKW bezahlt wird, sei «relativ viel», sagt Haas, andererseits erforderten solche Sitzungen oft eine intensive Vorbereitung. Es könne nicht erwartet werden, dass ein Regierungsmitglied diese vollumfänglich während der Arbeitszeit erledige. Bei Chefbeamten verweist Haas auf die Konkurrenzsituation und die Schwierigkeit, gute Leute zu rekrutieren. Nebeneinkünfte könnten hierbei womöglich ein Mittel sein, dafür zu sorgen, «dass einer kommt – oder nicht geht».

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