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Parlament stellt Weichen für die Psychiatrie

Nächste Woche könnte der Grosse Rat den Startschuss für die Auslagerung der Psychiatrie geben. Der Vorschlag des Regierungsrats 
stösst auf Zustimmung. Fristen sollen sicherstellen, dass das Projekt rechtzeitig realisiert wird.

Gehört die Psychiatrie aus der Kantonsverwaltung ausgelagert? Im Bild: Der Flur des Kriseninterventionszentrum der UPD.
Gehört die Psychiatrie aus der Kantonsverwaltung ausgelagert? Im Bild: Der Flur des Kriseninterventionszentrum der UPD.
Franziska Scheidegger

Lange war die Auslagerung der Psychiatrie nur ein vages Zukunftsszenario. Am Parlament lag es nicht. Der Grosse Rat forderte schon 2007, dass die drei Psychiatriekliniken im Kanton Bern – die Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) Bern, das Psychiatriezentrum Münsingen (PZM) und die Psychiatrischen Dienste Biel Seeland-Berner Jura (PDBBJ) – künftig Aktiengesellschaften ausserhalb der Kantonsverwaltung sein sollten. Für den Regierungsrat aber war dieses Vorhaben nicht so dringlich. Das Parlament legte insbesondere in den letzten zwei Jahren mit Forderungen nach. Als Folge dessen muss Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud (SP) diesen Auftrag bis zum Jahr 2017 vollzogen haben.

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