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Kanton ist alarmiert wegen zu viel Pestiziden im Grundwasser

Auch in Bern wurden teilweise zu hohe Werte des Pestizids Chlorothalonil im Grundwasser gemessen. Nun will der Bund das Pilzbekämpfungsmittel verbieten.

Pestizide können Pflanzen schützten, aber Mensch oder Umwelt schaden.
Pestizide können Pflanzen schützten, aber Mensch oder Umwelt schaden.
Keystone

Was Kartoffeln oder Getreide vor Pilzbefall schützt, wird im Boden zum Problem: An verschiedenen Stellen in der Schweiz weist das Grundwasser zu hohe Rückstände des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil auf. Unter anderen sind auch die Kantone Bern und Solothurn betroffen, das meldete die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. In der Landwirtschaft wird Chlorothalonil etwa bei Getreide ab Frühling gespritzt, um einen Pilzbefall zu verhindern. Weil die Substanz möglicherweise gesundheitsschädigend ist und deren Rückstände über das Grundwasser auch in das Trinkwasser gelangen können, sind die Behörden alarmiert. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) will Chlorothalonil aus dem Verkehr ziehen.

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