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Kanton Bern soll 25 Millionen an das Zentrum zahlen

Das Zentrum für Design im Gesundheitsbereich wird konkret.

Durch Design sollen Räume, Umweltbedingungen und Prozesse verbessert werden. (Symbolbild Zimmer Inselspital)
Durch Design sollen Räume, Umweltbedingungen und Prozesse verbessert werden. (Symbolbild Zimmer Inselspital)
Gaetan Bally

Der Kanton Bern soll zur Stärkung des Medizinalstandortes ein weiteres Projekt finanziell unterstützen: 15 Millionen Franken soll er für die Jahre 2021 bis 2024 an ein neues Zentrum für Design im Gesundheitsbereich zahlen, später weitere 10 Millionen. Einen Beitrag von ebenfalls 25 Millionen Franken erwarten die Verantwortlichen vom Bund. Geht es nach Plan, nimmt das Swiss Center for Design and Health 2021 seinen Betrieb auf und ist ab 2029 selbsttragend. Die nicht gewinnorientierte Aktiengesellschaft wurde bereits gegründet. Zu den Aktionären gehören neben Fachhochschule und Universität etwa auch die Berner Krankenkasse Visana oder der Langenthaler Möbelproduzent Girsberger.

Im neuen Center sollen Hochschulen und Firmen als Public-Private-Partnership Designlösungen für das Gesundheitswesen erarbeiten. Dabei kann es sich von der optimalen Einrichtung eines Patientenzimmers über die Entwicklung sinnvoller Medikamentenverpackungen bis hin zu gestalterischen Massnahmen zur Verhinderung von Patientenaggressionen im Spital handeln, wie an der gestrigen Medienorientierung erklärt wurde. Das Center wird sich in Räume einmieten, wo dies sein soll, ist noch unklar, die Verantwortlichen gehen von einer Fläche von 8000 bis 12000 Quadratmetern aus. Bevor man sich konkret um ein Mietobjekt kümmern könne, brauche es die Zustimmung der Politik, sagte Stefan Sulzer, Co-Projektleiter des Centers.

Sollte sich die AG später für einen Neubau entscheiden, so müsse sie diesen vollständig über den Kapitalmarkt finanzieren, sagte gestern der bernische Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann (SP) vor den Medien. Ein Neubau auf dem Inselareal komme nicht infrage, denn das Center benötige keine unmittelbare Nähe zum Spital. Wie viele Personen einst im Center ein- und ausgehen werden, ist gemäss den Verantwortlichen noch offen. Man rechne mit 100 bis 150, es komme darauf an, wie viele Firmen sich einmieten. Für das Center sind auch fünf Professuren vorgesehen. Der Grosse Rat wird sich im November mit dem Geschäft befassen.

bw/sda/sik

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