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Kanton Bern erhält von Nationalbank 162 statt 81 Millionen

Dank der doppelten Gewinnausschüttung der Nationalbank verbessert sich die finanzielle Situation des Kantons Bern.

Die bernische Finanzidirektorin Beatrice Simon (BDP) erhält mehr Geld von der Nationalbank als erwartet.
Die bernische Finanzidirektorin Beatrice Simon (BDP) erhält mehr Geld von der Nationalbank als erwartet.
Keystone / Marcel Bieri

Der Kanton Bern erhält im laufenden Jahr von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) 162 Millionen Franken Gewinnausschüttung, nicht 81 Millionen Franken wie im Voranschlag 2020 vermerkt. So wirkt sich die am Donnerstag von der SNB bekanntgegebene doppelte Gewinnausschüttung aus.

Wie Gerhard Engel von der kantonalen Finanzdirektion auf Anfrage sagte, werden die am Donnerstagmorgen bekanntgegebenen zusätzlichen Millionen in der Rechnung 2020 des Kantons Bern verbucht. Das Budget 2020 werde nicht nachträglich verändert, so der Generalsekretär der kantonalen Finanzdirektion.

Die zusätzlichen 81 Millionen würden für den Schuldenabbau verwendet, so Engel weiter. Damit wiederholt sich ein Vorgang, den der Kanton Bern und alle übrigen Kantone schon 2018 erleben durften. Auch damals verdoppelte die Schweizerische Nationalbank (SNB) nach einem Rekordgewinn die Auszahlungen an den Bund und die Kantone. Die finanziellen Aussichten des Kantons Bern fürs Jahr 2020 haben sich damit am Donnerstag noch einmal verbessert: Der bernische Grosse Rat genehmigte im Dezember des vergangenen Jahres ein Budget, das einen Überschuss in der Erfolgsrechnung von rund 218 Millionen Franken enthält.

Die doppelte Gewinnausschüttung der Nationalbank in diesem Jahr kommt für die bernische Finanzdirektion nicht ganz unerwartet. Es bestünden gute Chancen, dass die SNB dem Bund und den Kantonen im Jahr 2020 wiederum eine doppelte Gewinnausschüttung entrichten werde, ist im Voranschlag 2020 des Kantons Bern nachzulesen.

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