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Jungfraubahnen liessen erfolgreich die Muskeln spielen

Nach dem Streit mit der Schilthornbahn zeigen sich die Jungfraubahnen nun versöhnlich.

Die beiden Ausflugs- und Wintersportbahnen im Berner Oberland wollen den Streit beenden.
Die beiden Ausflugs- und Wintersportbahnen im Berner Oberland wollen den Streit beenden.
Bruno Petroni

Es ist eine unschöne Geschichte, die sich zwischen den beiden wichtigsten Ausflugs- und Wintersportbahnen im Berner Oberland zuletzt abgespielt hat. Auf der einen Seite des Tals die Schilthornbahn, die zahlreiche ausländische Gäste anlockte, weil diese mit dem Touristen-GA, dem Swiss Travel Pass, gratis auf den Berg fahren konnten. Auf der anderen Seite die Jungfraubahnen, die ihrer Konkurrentin deswegen Dumping vorwarfen.

Statt miteinander zu kooperieren, gingen unter anderem die Jungfraubahnen via Tarifverbund Direkter Verkehr Schweiz gegen die Schilthornbahn und drei weitere Bergbahnen vor, die das Touristen-GA akzeptierten. Mehr noch: Die Bahngesellschaft schmiss ihre Konkurrentin kurzerhand aus dem gemeinsamen Top4-Skipass. Die Jungfrau-Skiregion, an der die Jungfraubahnen rund zwei Drittel besitzen, habe das so beschlossen, weil ein Grossteil der Wintersportler das Schilthorn-Gebiet sowieso nicht genutzt habe und «keine Basis für eine enge Zusammenarbeit mehr gegeben» sei, so die Begründung.

Nachdem der Tarifverbund letzte Woche im Sinne der Jungfraubahnen entschieden und den vier Bergbahnen de facto wohl verboten hat, das Touristen-GA voll zu akzeptieren, zeigt sich der Primus im Berner Oberland versöhnlich. Die Schilthornbahn darf nun wieder beim Top4-Skipass mitmachen, wie die Jungfrau-Skiregion gestern mitteilte. Die Schilthornbahn werde sich in Zukunft aktiver im Namen der gesamten Region engagieren, schulmeistert die Skiregion im Communiqué.

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