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«Ich habe sicher Fehler gemacht»

Christa Markwalder (FDP) möchte nach 16 Jahren im Nationalrat Berns liberale Stimme im Stöckli werden. Trotz ihrer EU-freundlichen Politik geht sie davon aus, dass SVP-Wähler sie unterstützen.

Nationalrätin Christa Markwalder (FDP) im Pressezimmer des Bundeshauses.

Nationalrätin Christa Markwalder (FDP) im Pressezimmer des Bundeshauses.

(Bild: Adrian Moser)

Christoph Aebischer@cab1ane

Christa Markwalder, Ihre Wahl täte der Berner FDP gut, nicht wahr?
Seit 16 Jahren fehlt die freisinnige Stimme Berns im Ständerat. Meine Wahl würde das liberale Gedankengut stärken.

Die Frage war anders gemeint: Damit würde nach 16 Jahren Ihr Nationalratssitz frei für jemand anderes.
Klar. Dann wären wir zu dritt im Bundeshaus vertreten.

Seit wann ist klar, dass Sie – obwohl hinter Beatrice Simon platziert – zum zweiten Wahlgang antreten wollen?
Seit ich vernahm, dass Beatrice Simon nicht mehr antreten wird. Das war am Dienstagvormittag nach dem Wahlsonntag.

Ist das wirklich wahr?
Natürlich. Ich sagte stets, dass ich bereit bin. Mehr aber nicht.

Bei der BDP tönte es anders. Sie empfand das Vorgehen der FDP rücksichtslos.
An der Sitzung vom Montagabend sagte die BDP, sie könne sich noch nicht entscheiden. Nach einem Treffen am Dienstagmorgen liess die BDP dann ausrichten, dass Beatrice Simon Regierungsrätin bleiben wolle. Ich war übrigens an diesen Treffen nicht dabei.

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