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In der Corona-Krise hilft Bern sich selbst

Not macht erfinderisch: In Bern organisieren sich Nachbarn, um sich in der Virusepidemie zu unterstützen. Familie Tschannen hat kurzerhand eine Schule gegründet.

Bis die Kinder wieder in die Schule dürfen, wird Familie Tschannen ihren Nachwuchs im umfunktionierten Spielzimmer unterrichten.
Bis die Kinder wieder in die Schule dürfen, wird Familie Tschannen ihren Nachwuchs im umfunktionierten Spielzimmer unterrichten.
Adrian Moser

Die Corona-Pandemie stellt Bernerinnen und Berner vor neue Herausforderungen: Kinder dürfen nicht mehr zur Schule, gleichzeitig verlassen speziell gefährdete Menschen kaum mehr ihr Haus. In dieser Notsituation wird Nachbarschaftshilfe umso wichtiger. Überall organisieren sich Gruppen zur gegenseitigen Unterstützung. So auch im Stadtberner Sandrainquartier: Hier hat die Familie Tschannen kurzerhand das Spielzimmer ihrer Kinder in ein temporäres Schulzimmer umgewandelt. «Unsere Kinder sind trotz Unterrichtsverbot lernbegierig und freuen sich, dass sie nun zu Hause lernen können», sagt Vater Tschannen.

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