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Ihr Vorbild sind die Kinder

Eline Guélat sprengt als Clownin die traditionellen Rollen. Sie will das Publikum mit der Frische des Kindlichen berühren.

Die Artistin Eline Guélat entdeckte ihr komisches Talent an einer Zirkusschule in Kanada.

Die Artistin Eline Guélat entdeckte ihr komisches Talent an einer Zirkusschule in Kanada.

(Bild: Adrian Moser)

Naomi Jones

An die Tür des Wohnwagens, den Eline Guélat zusammen mit ihrem Partner bewohnt, hat sie eine Serie Fotos von einem indischen Yogi in abenteuerlichen Verrenkungen geklebt. «Ein Freund hat sie mir zum Spass geschenkt», sagt die junge Frau. Denn sie selbst kann sich ebenfalls sehr abenteuerlich verrenken: ein Bein hinter den Kopf, das andere hoch in die Luft, und die Arme sind auch noch irgendwo, aber nicht dort, wo sie hingehören. Dazu macht Eline Guélat ein so verwirrtes Gesicht, als hätte sie selbst den Überblick verloren. «Seit ich klein war, habe ich Lust, mich nach allen Richtungen zu verbiegen», sagt sie am Tisch im Wohnwagen bei einer Tasse Minztee.

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