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«Ich sehe den Baum wachsen, wer kann das von seinem Denkmal sagen?»

Elisabeth Kopp wurde in Bern eine Eiche gewidmet. Sie bevorzuge keineswegs eine Statue aus Metall, die an sie erinnere, sagt die erste Schweizer Bundesrätin im Interview.

Weder Prunk noch Protz: Die Kopp-Eiche im Berner Kirchenfeldquartier

Weder Prunk noch Protz: Die Kopp-Eiche im Berner Kirchenfeldquartier

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Sophie Reinhardt@sophiereinhardt

Bern ehrte vor allem Männer mit Denkmälern aus Bronze und Stein: etwa Theodor Kocher, Adrian von Bubenberg oder Sigmund Rudolf von Werdt. Anders erinnert wird an Elisabeth Kopp (FDP), die 1984 zur ersten Schweizer Bundesrätin gewählt wurde. Der schweizerische Verband der Berufs- und Geschäftsfrauen hat ihr einen Baum gewidmet. Kopp war dabei, als dieser 1985 vor dem Bundesarchiv in Bern gepflanzt wurde. Bis heute gedeihe die Eiche gut, heisst es bei der Bundesgärtnerei, die den Baum pflegt. Eine unscheinbare Tafel daneben erinnert an Elisabeth Kopp, die im Kanton Zürich wohnt, aber in Bern aufgewachsen ist.

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