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Holzschlag in Wald bei Niederscherli sorgt für Unmut

Was für den Förster ein «normaler» Eingriff ist, bezeichnen Anwohnende als «Massaker». Ein Holzschlag in der Gemeinde Köniz spaltet die Gemüter.

Anfang letzten Dezember wurde der Bircherewald bei Niederscherli erstmals seit zehn Jahren wieder durchforstet.
Anfang letzten Dezember wurde der Bircherewald bei Niederscherli erstmals seit zehn Jahren wieder durchforstet.
Raphael Moser
Anwohnende sprechen vom «Verlust eines Naherholungsgebiets».
Anwohnende sprechen vom «Verlust eines Naherholungsgebiets».
Raphael Moser
Es habe sich um einen «normalen und notwendigen waldbaulichen Eingriff» gehandelt, sagt der SFB.
Es habe sich um einen «normalen und notwendigen waldbaulichen Eingriff» gehandelt, sagt der SFB.
Raphael Moser
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«Ein Massaker» sei passiert, Anwohnerinnen und Anwohner seien «unter Schock» gestanden, der Boden habe «gezittert». «Es war der Horror.»

Sylvie Diserens wohnt am Rande des Bircherewalds in Niederscherli. Mit viel Dramatik schildert sie, was Anfang Dezember geschah: Der Staatsforstbetrieb (SFB), der Forstbetrieb des Kantons Bern und gleichzeitige Besitzer des Bircherewalds, hat den Wald durchforstet, sprich, mit grossen Maschinen etwa 500 Bäume gefällt.

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