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Hip-Hop ohne Hurensöhne

Das feministische «Queens* of Hip Hop» will auf der Berner Warmbächlibrache Alternativen zum sexistischen Rap zelebrieren. Aus Liebe zur Hip-Hop-Kultur, wie Initiantin Pia Portmann betont.

Die 29-jährige Pia Portmann ist die Initiantin des Festivals «Queens* of Hip Hop».
Die 29-jährige Pia Portmann ist die Initiantin des Festivals «Queens* of Hip Hop».
Franziska Rothenbühler

Feministischer Rap, das ist doch, wenn der Mangel an Skills mit einer Überdosis Moralismus kompensiert wird? Pia Portmann sitzt mit hochgezogenen Beinen auf dem Stuhl einer Gartenbeiz, das Käppi verkehrt herum getragen – und verzieht keine Miene. Die provokative Einstiegsfrage scheint die 29-jährige Bernerin als Zeichen männlicher Ignoranz und Respektlosigkeit zu deuten. «Gerade Personen, die sich nicht mit Hip-Hop beschäftigen, haben teils klare Vorstellungen, wie Rap sein soll», schreibt sie nach dem Treffen. Nämlich «sexistisch, hart und hetero-männlich».

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