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Hilfswerk kritisiert den Kanton

Caritas nennt die Mandatsvergabe des Kantons Bern «fragwürdig» und hat eine Beschwerde eingereicht. Zum Verhängnis wurde dem Hilfswerk wohl auch das Tempo der Asylreform.

Flüchtlinge sollen künftig rascher integriert werden. Dazu dienen etwa Beschäftigungsprogramme.
Flüchtlinge sollen künftig rascher integriert werden. Dazu dienen etwa Beschäftigungsprogramme.
Walter Pfäffli (Archiv)

Bei der Caritas Bern fühlt man sich unfair behandelt. Grund ist die Reorganisation des bernischen Asylwesens. Bei der Neuvergabe der Betreuungsmandate ging das katholische Hilfswerk leer aus, über hundert Angestellte verlieren ihren Job.

Caritas-Bern-Direktorin Dalia Schipper äussert sich nun erstmals im «Bund» zum Verfahren. Aus Sicht von Schipper ist die Vergabe «fragwürdig» verlaufen. Die Caritas hat eine Beschwerde eingereicht. Diese wurde allerdings bereits abgewiesen. Statt der Caritas wird nun ab dem 1. Juli das Stadtberner Kompetenzzentrum Integration für die Flüchtlingsbetreuung in der Stadt Bern und Umgebung verantwortlich sein. So hat es die zuständige kantonale Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) beschlossen.

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