Grünliberale wollen bei FDP und SP Stimmen holen

Die Berner Grünliberalen sind in Angriffsstimmung: Bei den Nationalratswahlen wollen sie einen dritten Sitz erobern.

GLP-Ständeratskandidatin Kathrin Bertschy will Stimmen bei den ökologisch bewegten Freisinnigen und den SP-Wählern holen.

GLP-Ständeratskandidatin Kathrin Bertschy will Stimmen bei den ökologisch bewegten Freisinnigen und den SP-Wählern holen.

(Bild: pd)

Die GLP Kanton Bern strebt bei den kommenden Nationalratswahlen einen Sitzgewinn im Nationalrat an, obwohl der Kanton Bern mit einem Sitz weniger im Parlament vertreten sein wird. Die Berner Delegation würde damit künftig drei statt zwei Sitze umfassen. «Die Stimmen holen wir bei den ökologisch bewegten Freisinnigen, die enttäuscht sind von den umweltpolitischen Lippenbekenntnissen ihrer Partei», sagte Ständeratskandidatin Kathrin Bertschy an einer Medienkonferenz. Im Visier seien aber auch SP-Wähler, die mit der kritischen Haltung der Partei zum EU-Rahmenabkommen Mühe hätten. Bertschy selber hat sich in den Ständeratswahlen zum Ziel gesetzt, zumindest in den zweiten Wahlgang vorzustossen, «auch wenn die Ausgangslage schwierig ist».

In ihrer Strategie «Cool Down 2040» verlangt die Partei unter anderem eine Klimaabgabe auf fossilen Energieträgern und die Verbannung des benzinbetriebenen Automotors von den Strassen.

bob

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