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Grosser Run auf freie Bahnen

Schon bevor das Stadtberner Stimmvolk über den Kredit abstimmen konnte, hat das Gerangel von Wassersportvereinen um den zusätzlichen Platz in der neuen Schwimmhalle begonnen.

So viel Armfreiheit für sauberes Delfinschwimmen wie hier im «Mubeeri» gibt es in den Berner Hallenbädern selten. Sportvereine hoffen auf Besserung.
So viel Armfreiheit für sauberes Delfinschwimmen wie hier im «Mubeeri» gibt es in den Berner Hallenbädern selten. Sportvereine hoffen auf Besserung.
Iris Andermatt (Archiv)

In Berns Hallenbädern herrscht ein Verdrängungskampf: Vereine, Schulen und Gäste müssen sich sehr beschränkte Platzverhältnisse teilen. Überholen ist in zuweilen überfüllten Schwimmbahnen kaum ohne versehentliches Handgemenge möglich, immer wieder kommt es zu Unmut unter Schwimmenden. In den letzten 15 Jahren nahm die Anzahl Gäste in Berner Hallenbädern um 20 Prozent zu. 440000 Eintritte verkaufen die Hallenbäder Weyermannshaus, Wyler und Hirschengraben zusammen jedes Jahr. Für die Badegäste und alle Wassersportvereine gibt es in der Stadt insgesamt 14 Bahnen. Gemäss dem Berner Sportamt würde es aber mindestens deren 30 brauchen, um den aktuellen Bedarf zu decken.

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