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GFL und Stadtpräsident in Wohnungsfrage uneins

Alec von Graffenried sieht die Wohnstrategie der SP als Zustimmung zum eigenen Kurs. Seine Partei, die GFL, jedoch kritisiert das SP-Papier als «unrealistisch».

Die Stadt hat das Haus an der Effingerstrasse für 4 Millionen Franken gekauft, nun soll günstiger Wohnraum entstehen.

Die Stadt hat das Haus an der Effingerstrasse für 4 Millionen Franken gekauft, nun soll günstiger Wohnraum entstehen.

(Bild: Adrian Moser)

Den Kapitalismus überwinden – dies verlangt das Parteiprogramm der sozialdemokratischen Partei der Schweiz. Die SP der Stadt Bern will dieses Rezept beim Wohnbau anwenden. Künftig soll maximal ein Drittel der städtischen Wohnungen Privateigentum sein. Heute sind es zwei Drittel. Langfristig soll dafür ein Drittel der Wohnungen in städtischer und ein Drittel in genossenschaftlicher Hand liegen. Dies beschloss die SP an der Delegiertenversammlung am Montag.

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