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Gewerbe erhält mehr Raum im Wankdorf

Im Berner Wankdorfquartier brauchten Firmen mehr Platz. Der Richtplan wurde deshalb überarbeitet.

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Blick auf den Bahnhof Wankdorf. (Archiv)
Blick auf den Bahnhof Wankdorf. (Archiv)
Franziska Rothenbuehler

Im überarbeiteten Richtplan für den Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Bern-Wankdorf wird der Bedarf an neuen Nutzflächen um 100'000 Quadratmeter erweitert. Dieses Bedürfnis geht aus den Eingaben der Mitwirkung hervor. Der Richtplan geht nun zur Vorprüfung an den Kanton.

In der Mitwirkung sei der Richtplanentwurf von den 42 Teilnehmenden grundsätzlich positiv aufgenommen worden, teilte die kantonale Bau- und Verkehrsdirektion am Freitag mit. Auf hohe Zustimmung stiess der Plan, im Umfeld des «hervorragend» erschlossenen öV-Knotens Wankdorf sowohl Arbeitsplätze als auch Wohnungen anzusiedeln.

Die meisten Eingaben betrafen neue Nutzungsbedürfnisse. Der ursprünglich vorgesehene Bedarf an neuen Nutzflächen wurde deshalb von rund 600'000 Quadratmetern um weitere 100'000 Quadratmeter erweitert. Verkehrsmassnahmen und ein Mobilitätsmanagement sollen das zusätzliche Verkehrsaufkommen bis 2030 um die Hälfte reduzieren.

Der neue Richtplan soll Ende 2020 in Kraft gesetzt werden und den bestehenden Richtplan 2010 ersetzen. Künftig soll das Planungsinstrument «aufgrund der hohen Entwicklungsdynamik im Wankdorf» alle vier Jahre überprüft werden und bei Bedarf angepasst werden.

Der Richtplan ESP Wankdorf ist ein Gemeinschaftswerk des Kantons Bern, der Stadt Bern, der Gemeinden Ittigen und Ostermundigen sowie weiterer Partner - unter anderem der SBB.

www.be.ch/esp-wankdorf

(SDA)

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