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Gewalttätige YB-Fans angezeigt

Nach den Angriffen auf mehrere Polizisten während der YB-Meisterfeier im April wurden vier Männer und ein Jugendlicher angezeigt.

YB-Fans feiern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach Match zwischen dem FC Basel und GC Zürich, am Samstag, 13. April 2019.
YB-Fans feiern den Meistertitel des BSC Young Boys, nach Match zwischen dem FC Basel und GC Zürich, am Samstag, 13. April 2019.
Stringer, Keystone

Wie die regionale Staatsanwaltschaft, die Berner Kantonspolizei und die kantonale Jugendanwaltschaft am Montag mitteilten, sind die fünf angezeigten Personen zwischen 17 und 42 Jahre alt. Angezeigt werden sie wegen des Verdachts auf Gewalt und Drohung gegen Beamte. Ein Mann wird zudem wegen einfacher Körperverletzung angezeigt, ein anderer wegen Hinderung einer Amtshandlung sowie Beschimpfung.

Bei zwei der angezeigten Personen handelt es sich um Männer, welche bereits während des Einsatzes vom 13. April angehalten wurden. Die bestehenden Verdachtsmomente gegen sie hätten sich erhärtet, heisst es. Anderseits erlaubten es die nach den Angriffen aufgenommenen Ermittlungen, drei weitere Männer zu identifizieren.

Sechs verletzte Polizisten

Die Angriffe erfolgten am Tag, an dem klar wurde, dass der BSC Young Boys Bern Schweizer Fussballmeister 2018/19 werden würde. YBs Verfolger Basel vermochte an diesem Samstag GC nicht zu bezwingen. Nachdem YBs zweiter Meisterschaftstitel in Folge rechnerisch feststand, versammelten sich in der Berner Innenstadt zahlreiche Menschen, um den Titel zu feiern.

Gegen Mitternacht rückte eine Polizeipatrouille an die Aarbergergasse aus, nachdem die Polizei eine Meldung zu einer Auseinandersetzung erhalten hatte. Dort eingetroffen, wurden die Polizisten mit Flaschen, Stühlen, Stangen und körperlich angegriffen. Auch herbeigeeilte Polizisten wurden attackiert. Sechs Polizisten und eine Polizistin wurden verletzt; sechs von ihnen wurden ins Spital gebracht. Die Polizei setzte Pfefferspray und den Einsatzstock ein, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Der BSC YB verurteilte danach die Angriffe «aufs Schärfste».

SDA/mon

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