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CVP will bürgerliches Ticket für Ständerat nicht unterstützen

Die CVP des Kantons Bern beschliesst für den zweiten Wahlgang Stimmfreigabe. Das Vorgehen der FDP sei «fragwürdig».

Werner Salzmann (links) und Christa Markwalder müssen auf die Unterstützung der CVP verzichten.
Werner Salzmann (links) und Christa Markwalder müssen auf die Unterstützung der CVP verzichten.

Als eine der ersten Mitteparteien im Kanton Bern hat sich die CVP für den zweiten Ständerats-Wahlgang vom 17. November bereits positioniert. Die kantonale Partei lehnt überraschend beide Tickets ab, respektive mag sich für keine Kandidatin und keinen Kandidaten aussprechen. Die Partei habe deshalb Stimmfreigabe beschlossen, teilte die CVP am Mittwoch mit. Dass die politische Mitte nun nicht mehr zur Wahl stehe, bedauert die Partei, die sich selber als bürgerlich-sozial bezeichnet, «ausserordentlich».

Das «sogenannt bürgerliche Ticket» mit Werner Salzmann (SVP) und Christa Markwalder (FDP) bestehe aus zwei Persönlichkeiten, die politisch «in verschiedenen Galaxien beheimatet sind». Von einem kompakten Ticket könne keine Rede sein, schreibt die CVP. Das Verhalten der kantonalen FDP bezeichnet die CVP als «fragwürdig». Bei Beatrice Simon (BDP) hingegen bedankt sich die Partei für ihr Engagement.

Das SVP/FDP-Duo tritt im zweiten Wahlgang gegen den bisherigen Hans Stöckli (SP) und die grüne Nationalrätin Regula Rytz an, die am Sonntag überraschend auf dem zweiten Platz gelandet war, noch vor SVP-Mann Werner Salzmann.

Die andern Mitteparteien entscheiden im Verlaufe der nächsten Tage und Wochen, welche der Kandidaten sie für den zweiten Wahlgang unterstützen.

SDA/sik

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