Formel-E: Proteste im Budget eingeplant

Die Berner Stadtregierung rechnet mit Kosten für Störungen des Formel-E-Rennens. Allerdings erwartet er nur wenig Proteste dagegen.

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Im Februar brauste die Formel-E durch Mexiko City.

(Bild: EPA / Jose Mendez)

Der Berner Gemeinderat erwartet «keine ausserordentlichen Widerstandsaktionen» gegen das Formel-E-Rennen vom 22. Juni. Das schreibt er in seiner Antwort auf eine Interpellation von Zora Schneider.

Die PdA-Stadträtin wollte wissen, was es kosten würde, wenn das Rennen gegen Protestaktionen polizeilich abgeschottet werden müsste. Der Gemeinderat antwortet, gewisse Störungen würden bei jeder Veranstaltung in die Kostenberechnung eingeplant.

Besonders hohe finanzielle Sicherheitskosten erwarte er aber nicht. Im übrigen sei festzuhalten, dass sämtliche Kosten vom Veranstalter getragen würden. In der am Montag publizierten Antwort nimmt der Gemeinderat auch Stellung zu Medienberichten über die Rolle Saudi-Arabiens bei der weltweit ausgetragenen Formel-E-Rennserie.

Der Veranstalter des Berner Rennens, Pascal Derron, habe glaubhaft dargelegt, dass es keine Verbindung zum saudischen Staat in Zusammenhang mit der Austragung des E-Prix in Bern gebe. Dem Gemeinderat seien auch keine saudi-arabischen Sponsoren bekannt.

Die Stadtregierung sei nicht der Meinung, dass der E-Prix aufgrund einer möglichen saudischen Einmischung problematisch wäre. Zwar sei es richtig, dass auch in Saudiarabien E-Prix-Rennen stattgefunden hätten. Es gebe aber auch grosse Tennis- und Fussballturniere, die unter anderem in Saudiarabien durchgeführt würden.

nj/sda

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