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Feuerwehr greift Störchen unter die Flügel

Beim Nationalen Pferdezentrum ist auf einem Dach eine Nisthilfe für Störche montiert worden. Mithilfe der Feuerwehr.

Wenn das keine Einladung für eine dauerhafte Niederlassung ist! Die Nisthilfe auf der alten Reithalle ist ausgeklügelt konstruiert.
Wenn das keine Einladung für eine dauerhafte Niederlassung ist! Die Nisthilfe auf der alten Reithalle ist ausgeklügelt konstruiert.
zvg

Weil junge Störche oft Mühe bekunden, geeignete Nistplätze zu finden, will man ihnen beim Nationalen Pferdezentrum ein wenig helfen: Diese Woche ist auf dem Dach einer historischen Reithalle in Zusammenarbeit mit der Berner Berufsfeuerwehr und dem Natur- und Vogelschutzverein Wasen eine Nisthilfe für Störche entstanden.

Wie das Pferdezentrum mitteilt, hatte 2017 ein Storchenpaar auf dem Horst des Schmittengebäudes des Nationalen Pferdezentrums das erste Mal erfolgreich Nachwuchs aufgezogen. Um dem nun erwachsenen Jungstörchen gute Bedingungen zu bieten, entschied sich die Betriebsleiterin des Nationalen Pferdezentrum Berns, Salome Wägeli, eine entsprechende Nisthilfe in unmittelbarer Nähe anzubringen.

Bereits jetzt sind täglich weitere Störche über dem NPZ zu sehen, sagt Wägeli. Auf der Webkamera der Berner Störche war in den letzten Tagen zu beobachten, dass ein dritter Storch sich mit dem Paar im Nest stritt.

Solide Handarbeit für den Klapperstorch

Dank der Berner Berufsfeuerwehr konnte die Nisthilfe fachmännisch auf dem Dach der Reithalle angebracht werden. Alfred Winkler vom Natur- und Vogelschutzverein Wasen hatte das Nest von Hand aus Weidenzweigen angefertigt. Winkler steht im engen Austausch mit der Gesellschaft Storch Schweiz und hat sich viele Gedanken darüber gemacht, welche Nisthilfe die richtige für die Berner Störche ist: «Die Nisthilfe ist vollständig aus natürlichen Materialien und soll dadurch für die Störche besonders attraktiv wirken», sagt er.

Das Nest ist nicht auf dem Dach festgeschraubt, sondern liegt durch das Eigengewicht und die spezielle Konstruktionsweise fest auf dem Dachgiebel. Feuerwehrmann Daniel Christen, der den Einsatz imleitete, hat die Stabilität selbst getestet: «Das Nest ist erstaunlich stabil – wie eine Plattform», meinte er.

Die Gerätschaften der Feuerwehr erweisen sich im Gebrauch als äusserst vielseitig. (Foto: zvg)
Die Gerätschaften der Feuerwehr erweisen sich im Gebrauch als äusserst vielseitig. (Foto: zvg)

Bereits während der Montage der Nisthilfe überflog ein dritter, einzelner Storch die Reithalle. Ob er bereits ein Auge auf das neue, attraktive Nest geworfen hat, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

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