Zum Hauptinhalt springen

FCZ-Fans unverpixelt am Internet-Pranger

Die Berner Kantonspolizei stellt zehn Männer an den Internet-Pranger. Sie sollen eine YB-Fanzug in Herzogenbuchsee angegriffen haben.

2017 wurde ein YB-Fanzug in Herzogenbuchsee angegriffen.
2017 wurde ein YB-Fanzug in Herzogenbuchsee angegriffen.

Zehn mutmassliche Fans des FC Zürich finden ihr Gesicht seit Mittwoch unverpixelt auf der Website der Kantonspolizei Bern. Die Berner Justiz hofft, auf diese Weise die Identität der zehn Männer herauszufinden.

Ihnen wird vorgeworfen, sich im August 2017 am Angriff auf einen YB-Extrazug in Herzogenbuchsee BE beteiligt zu haben. Die Polizei hatte vor Wochenfrist verdeckte Bilder der mutmasslichen Angreifer ins Netz gestellt. Es gingen aber keine Hinweise ein, die zur Identifikation geführt hätten.

Nun erhöhen die Behörden den Druck. Sie hoffen, dass sich die gesuchten Männer von sich aus melden oder sachdienliche Hinweise eingehen.

Der Extrazug hatte - auf dem Weg zum Gastspiel der Young Boys beim FCZ - einen geplanten Halt in Herzogenbuchsee eingelegt. Mutmassliche FCZ-Fans stürmten den Zug, griffen YB-Fans tätlich an und richteten Sachbeschädigungen an. Ein Bahnangestellter wurde verletzt ins Spital gebracht.

Sechs Tatverdächtige im Alter zwischen 22 und 28 Jahren wurden identifiziert und angezeigt. Mit Hilfe des Internet-Prangers will die Berner Justiz nun zehn weitere mutmassliche Angreifer ausfindig machen.

SDA/zec

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch