Zum Hauptinhalt springen

Fast täglich demonstrieren die Kurden in Bern

Am Mittwoch zog erneut eine Kurden-Kundgebung durch die Berner Innenstadt. Die Proteste blieben friedlich.

Die Demonstranten auf dem Weg zurück zur Schützenmatte.
Die Demonstranten auf dem Weg zurück zur Schützenmatte.
Simon Preisig

Am Mittwochnachmittag zog erneut ein Demozug von rund 400 Personen von der Schützenmatte durch die Altstadt zum Bundesplatz und wieder zurück. Mit der Kundgebung soll auf die Situation in Nord-Syrien aufmerksam gemacht und der Einmarsch der türkischen Armee verurteilt werden.

Wie die «Berner Zeitung» berichtet, verliess ein Teil der Demonstranten den Bundesplatz in Richtung Hauptbahnhof, wo die etwa 50 Demonstrierenden während rund zehn Minuten auf der Strasse sitzend den Verkehr blockierten. Danach zogen sie weiter zum Bahnhofs-Treffpunkt, wo sie lautstark Parolen skandierten.

Die Kundgebung verlief soweit friedlich und löste sich kurz vor 17 Uhr auf. Die Polizei war präsent, hielt sich aber im Hintergrund. Auch am Sonntagabend kam es zu keinerlei Ausschreitungen. Anders hingegen am vergangenen Freitag. Auf dem Bahnhofplatz waren am Freitagmittag Vermummte auf den Baldachin geklettert, hatten Transparente aufgehängt und eine Antifa-Solidaritätsfahne geschwenkt. Vor der türkischen Botschaft eskalierte es. Die Polizei musste Gummischrot einsetzen. (sik)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch