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Fahrende befinden sich in «akuter Notlage»

In dieser Reisesaison ist der Platz für Fahrende im Kanton Bern knapp. Das Coronavirus erschwert ihre Situation zusätzlich.

Der Rastplatz in Wileroltigen wurde in diesem Jahr früher als gewöhnlich von Fahrenden besetzt. Foto: Raphael Moser
Der Rastplatz in Wileroltigen wurde in diesem Jahr früher als gewöhnlich von Fahrenden besetzt. Foto: Raphael Moser
Raphael Moser

Der Bundesrat rät der Bevölkerung, zu Hause zu bleiben. Doch was bedeutet das für die Volksgruppe der Fahrenden, deren Zuhause ein variabler Ort sein kann? Hauptsächlich eines: «Akute Notlage.» Zu diesem Fazit kommt die Radgenossenschaft der Landstrasse, Dachorganisation der Schweizer Jenischen und Sinti. Deshalb fordert sie nun, dass Bund, Kantone und Gemeinden alles tun müssen, um Platz zu schaffen, damit reisende Familien mehr Möglichkeiten bekommen, in kleineren Gruppen unterwegs zu sein. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, wird dabei etwa an die Öffnung von Militärarealen oder Chilbiplätzen gedacht.

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