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«Es ist nicht in Ordnung, auf sein Kind zu schiessen»

Adam Tellmeister wollte unbedingt heissen wie der Nationalheld, obwohl der gebürtige Berner und Wahlberliner zu ihm ein gespaltenes Verhältnis hat.

Adam Tellmeister in seinem Berliner Atelier.

Adam Tellmeister in seinem Berliner Atelier.

(Bild: Gregor Zielke)

Lieber möchte Adam Tellmeister über die Zeit sprechen, in der er als glücklicher Bub auf einem Bauernhof im Emmental lebte, wenige Jahre bevor er die Schweiz fluchtartig verliess. Er brüht Bio-Tee auf in seinem Atelier in Berlin-Prenzlauer Berg. In die Gründerzeitbauten des Trendbezirks im Ostteil Berlins flüchteten sich Künstler und Unangepasste schon, als die Stadt noch gespalten war. Das Licht, das an diesem sonnigen Tag in den Raum fällt, ist golden, der Zigarettenrauch tanzt verspielt darin. An den Wänden stehen und hängen einige Werke. Auf einem Lederstuhl neben dem Maler sitzt seine treue russische Bolonka-Hündin Emsi. An ihrem Hals sitzt ein Halsband, bedruckt mit dem Schweizer Wappen.

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