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Es geht nicht nur um Wohnungen

Die Stadt Bern will wachsen. Verdichtungen innerhalb des bestehenden Siedlungsgebietes reichen dafür nicht aus. Deshalb braucht es das Viererfeld.

Die meisten Bernerinnen und Berner hätten am liebsten den Fünfer und das Weggli: wachsenden Wohlstand einerseits und einen absoluten Schutz von Grünflächen andererseits. Da beides nicht zu haben ist, sind Kompromisse nötig, wie sie zum Beispiel der Berner Regierungsrat im kantonalen Richtplan vorsieht. Das jüngst vom Bundesrat genehmigte Regel-werk zielt darauf ab, die Zersiedelung zu bremsen. Die ländlichen Gebiete sollen als solche erhalten, das Wachstum an zentralen und gut erschlossenen Lagen konzentriert werden. Zu diesem Zweck hat der Regierungsrat dreizehn «prioritäre Entwicklungsgebiete Wohnen» fest­gelegt – darunter das Viererfeld in der Stadt Bern, worüber am 5. Juni abgestimmt wird.

Unlautere Nein-Argumente

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