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Eltern fordern Schulverbot für Google

Immer mehr Berner Schulen setzen im Unterricht auf Google. Bei Eltern stösst dies auf Kritik. Doch statt für Verbote plädieren Experten für einen bewussten Umgang.

Bezahlt wird mit den Daten: Nicht alle freut der Einsatz von Google im Klassenzimmer.

Bezahlt wird mit den Daten: Nicht alle freut der Einsatz von Google im Klassenzimmer.

(Bild: Franziska Rothenbühler (Archiv))

Im Berner Jura proben Eltern gerade den Aufstand gegen den Internetgiganten Google. In einem Brief an die Berner Erziehungsdirektion, der dem «Bund» vorliegt, fordern sie vom Kanton eine öffentliche Stellungnahme gegen die Nutzung von Google-Produkten im Schulunterricht. Die Verwendung von Google-Chromebooks und Google-Konten kritisieren die Eltern als «extrem problematisch». Damit werde es Google ermöglicht, die privaten Daten ihrer Kinder zu sammeln und auszuwerten. Die Eltern fürchten, dass Google über die Fähigkeiten ihrer Kinder und ihre Interessen bald besser Bescheid weiss als sie selbst. Der Kanton müsse jetzt handeln, fordern sie.

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