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Ein Dorf fühlt sich übergangen

Drei Wochen vor dem Abstimmungstermin ist in Wileroltigen der Ärger über den geplanten Transitplatz für ausländische Fahrende nicht abgeflacht. Ein Besuch an der Kantonsgrenze.

Unter der 320 Einwohnern von Wileroltigen lassen sich nur wenige finden, die sich mit dem Transitplatz anfreunden können.
Unter der 320 Einwohnern von Wileroltigen lassen sich nur wenige finden, die sich mit dem Transitplatz anfreunden können.
Franziska Rothenbühler

Seit der Rebstock geschlossen hat, ist die Räblus die einzige Beiz in Wileroltigen. Die Wände sind mit Erinnerungsfotos tapeziert, und eine Stange Bier kostet drei Franken. Das kleine Lokal befindet sich im Keller von Kurt Baumann. Der Wirt wartet auf seine Gäste. Kommen diese, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Gespräch auf jenes Thema kommt, das in der 320-Seelen-Gemeinde omnipräsent ist: ausländische Fahrende und der Transitplatz, der für sie gebaut werden soll (lesen Sie hier, worum es geht). In der Räblus sind die Meinungen längst gemacht. «Wir sind klar dagegen», sagt Baumann.

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