«Ich will nicht mit einer Niederlage aufhören»

Der Anbau wird nicht gebaut, weil er zu teuer ist – mit dieser Nachricht musste der Direktor des Berner Kunstmuseums, Matthias Frehner, diese Woche an die Öffentlichkeit. Frehner weist Rücktrittsforderungen zurück. Er will der Kunst der Gegenwart anderswo Platz verschaffen: «Es muss schnell gehen, sonst verlieren wir unsere Glaubwürdigkeit.»

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

«Bund»: Herr Frehner, das war wohl eine schwierige Woche für Sie.

Matthias Frehner: Ja, die Reaktionen auf den Abbruch des Anbauprojekts «Scala» waren sehr heftig und die Anschuldigungen, die mich zum Teil persönlich betroffen haben, waren belastend.

Ist erst vor Kurzem klar geworden, dass der Neubau «Scala» nicht kommt?

Das ganze Projekt ist von Anfang an von einer Projektgruppe betreut worden. Gemeinsam sind Szenarien und Ziele definiert und Entscheidungen getroffen worden, die Situation wurde immer wieder neu beurteilt. Dass das Projekt «Scala» grosse Mehrkosten verursacht, wissen wir erst seit kurzer Zeit.

Dann hat man auch sehr kurzfristig entschieden, das ganze Projekt abzublasen?

Wir alle waren überzeugt, dass das Gebäude im geplanten Kostenrahmen zu realisieren sei. Für den Fall, dass sich die Situation anders entwickeln sollte, waren aber von Anfang an zwischen dem Mäzen Hansjörg Wyss und seiner Stiftung Gegenwart und der Stiftung Kunstmuseum klar definierte Ziele und Bedingungen festgelegt worden.

Es durfte also auf gar keinen Fall mehr ausgegeben werden als die 17,5 Millionen?

Diese 17,5 Millionen waren bereits ein Zugeständnis, im Wettbewerb wurde ja aufgrund einer Machbarkeitsstudie ein Kostenrahmen von 10 Millionen angegeben. Nachdem sich die Nichtrealisierung des Projekts «an_gebaut» offenbart hatte, wechselte man zu «Scala». Die Kostenschätzung der Architekten wies Auslagen in der Höhe von 17,5 Millionen aus. Wir haben uns der Stiftung Gegenwart gegenüber verpflichtet, die fehlenden 5,5 Millionen aufzubringen, was uns gelungen ist. Bei der Detailplanung nach der Genehmigung des Baugesuchs wurde aber vor Kurzem klar, dass auch diese Summe nicht ausreichte.

Sie haben durchblicken lassen, die unerfahrenen Architekten seien überfordert gewesen. Sind sie die Hauptschuldigen?

Die Baukommission hat jeden Schritt in der Planung aktiv begleitet und freigegeben. Wir hatten die Bedürfnisse des Museums bis auf Lampen und Bodenbeläge klar definiert. Es gab ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Änderungen am Projekt mehr. Die Architekten hatten ein Planungsbüro beigezogen, man hatte archäologische Untersuchungen gemacht und geologische Gutachten in Auftrag gegeben. Im Verlauf der Feinplanung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Kosten höher waren als jene, die uns die Architekten am Anfang präsentiert hatten.

So wie Sie jetzt die Sachlage schildern, hätte man eigentlich früh erkennen müssen, dass das Geld nicht reicht.

Nein, wir hatten die 17,5 Millionen beisammen. Erst als jeder Posten von Fachingenieuren geprüft wurde, traten die Mehrkosten zutage. Wie hätten wir dies als Bauherrschaft vorhersehen sollen, wenn das auch die Architekten nicht konnten? Die Situation war offenbar viel schwieriger, als die Architekten sie eingeschätzt hatten.

In der Presse haben Sie aber den Architekten die Schuld zugewiesen.

Die unvorhersehbar höheren Kosten sind offenbar durch den sehr schwierigen Standort entstanden. Für die Planung und Kostenberechnungen waren die Architekten verantwortlich.

Ist der Entscheid, das ganze Projekt abzublasen, auch von den Vorkommnissen rund um den Bärenpark beeinflusst?

Nein, wir haben nicht auf den Bärenpark reagiert. Es war uns von Anfang an bewusst, dass wir in einer sehr anspruchsvollen und schwierig zu kalkulierenden Lage bauen. Nochmals: Seriöse Abklärungen hatten ergeben, dass das Projekt für 17,5 Millionen zu realisieren sei.

Der «Bund» hat den Rücktritt der Museumsleitung gefordert, also Ihren und den des Stiftungsratspräsidenten Christoph Schäublin. Treten Sie zurück?

Der «Bund» hat als einzige Zeitung diese Konklusion gezogen. Es braucht eine Aufarbeitung der Umstände, erst dann kann man die Frage nach der Verantwortlichkeit stellen. Die Rücktrittsforderung erachte ich als Schnellschuss.

Der Entscheid zum Abbruch wurde gleichzeitig mit der Absicht bekannt gegeben, eine engere Zusammenarbeit mit dem Progr voranzutreiben. War das nicht etwas voreilig?

Ich schätze das rasche und mutige Handeln unseres Stiftungsrates. Es lag auch ein Antrag von mir vor, dass man die Übung abbricht. Dass es eine Crashlandung war, ein brüsker Abbruch, ist klar. Wie hätten Sie reagiert, wenn wir die Tatsachen verharmlost hätten?

Wie hat Mäzen Hansjörg Wyss auf den Entscheid reagiert?

Herr Wyss war über die Entwicklung orientiert. Es war für ihn sicher keine Überraschung, weil ja die Konsequenzen für dieses Szenario von Anbeginn festgelegt worden waren. Ich nehme jedoch an, er ist wie alle Involvierten äusserst enttäuscht, dass wir das schöne und sehr zweckdienliche Gebäude nicht realisieren können.

Wie viele Millionen haben Sie in den Sand gesetzt?

Mit dem Wettbewerb rund zwei Millionen. Es war klar, dass die Stiftung Gegenwart im Fall des Abbruchs die Kosten der Planung abschreiben muss.

Ist jetzt der definitive Schlussstrich unter «Scala» gezogen – oder gibt es ein Hintertürchen?

Das Projekt «Scala» ist wirklich vorbei, ausser es kommt ein Deus ex Machina, der uns die fehlenden zehn Millionen Franken schenkt. Aber das ist unrealistisch, denn es stellt sich auch die Frage, ob das Verhältnis von Investition und Ertrag stimmt: 27 Millionen für 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche – das ist einfach zu viel.

Sie würden es sich also überlegen, sogar wenn sie die 10 Millionen bekämen, ob sie das Projekt «Scala »verwirklichen würden?

Ja.

Der Standort ist offenbar sehr ungünstig.

Die Situation war von Anfang an eng. Das Kunstmuseum ist Ende des 19. Jahrhunderts am Stadtrand erbaut worden. Heute sind wir mitten im Zentrum. Wir haben etwas probiert, was eigentlich für jedes traditionelle Schweizer Museum fast unmöglich ist, nämlich in einer historischen Innenstadt Platz für einen Erweiterungsbau zu schaffen.

Wieso ist es so wichtig, dass die Gegenwartskunst einen Platz im Kunstmuseum bekommt?

Gegenwartskunst mit historischer Kunst zu kontextualisieren, ist die einzige Möglichkeit, um ihr Breitenwirkung zu geben. Es ist wie mit der zeitgenössischen Musik: Sie brauchen Mozart und Beethoven, damit sich das breitere Publikum auf die Musik von heute einlässt.

Wenn das Projekt Neubau beim Kunstmuseum kaum noch infrage kommt – was gibt es für Alternativen?

Wir haben uns mit dieser Frage schon lange beschäftigt und für Bern Szenarien ausgearbeitet. Aber ich kann mich jetzt nicht exponieren, es ist Sache des Stiftungsrats und unserer Partner, die Situation neu zu beurteilen.

Wie sieht es mit der Zusammenarbeit mit dem Progr aus?

Diese ist sicher wichtig. Es ist mir ein persönliches Anliegen, mich da zu engagieren, aber wir können da nur ganz bestimmte Arten von experimentellen Ausstellungen machen. Das Problem, unsere grossen und wichtigen Sammlungsbestände an Gegenwartskunst nicht ausstellen zu können, bleibt ungelöst. Wir haben im Kunstmuseum zu wenig Platz. Wenn wir eine Ausstellung wie Mahjong machen und Teile der Sammlung im Magazin versorgt werden müssen . . .

. . . dann ärgern Sie andere Leute.

Natürlich. Wir sind ein Museum, das die Kunstentwicklung von der Frührenaissance bis zur Gegenwart abdecken können muss. Das ist der Auftrag dieses Hauses, das mit seiner Sammlung zu den führenden Museen der Schweiz gehört. Man kann nicht einen Bereich sozusagen stilllegen. Wenn wir unseren Leistungsauftrag erfüllen sollen, müssen wir das Platzproblem dringendst angehen. Aber es braucht eine Lösung, die ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Infrastrukturkosten und dem Aufwand für den Ausstellungsbetrieb ermöglicht. Diese Balance hat bei «Scala» nicht gestimmt.

Wenn Sie sich schon lange bewusst waren, dass der Neubau vielleicht nicht realisiert werden kann, müssten Sie konkretere Vorstellungen zu Alternativen haben.

Dass der geplante Neubau nicht möglich war, zeichnete sich erst seit wenigen Monaten ab. Wir konnten doch nicht gleichzeitig zu «Scala» ein Alternativprojekt aufgleisen, das auch Kosten verursacht hätte. Klar ist: Es muss nun schnell vorwärtsgehen, sonst verlieren wir unsere Glaubwürdigkeit.

Werden Sie von der Belegschaft und dem Umfeld des Kunstmuseums noch getragen?

Seit ich hier bin, habe ich systematisch mit Berner Sammlern zusammengearbeitet. Wir haben mit Berner Sammlerpersönlichkeiten verschiedene Ausstellungen gemacht, zum Beispiel mit Donald Hess, mit dem Sammler Eberhard W. Kornfeld, und wir haben auch bei monografischen und thematischen Ausstellungen immer wieder auf Berner Bestände zurückgreifen können.

Stehen diese Leute aber auch in Zukunft noch hinter Ihnen?

Verschiedene Persönlichkeiten sind enttäuscht, was nachvollziehbar ist. Wir müssen sie davon überzeugen, dass wir nicht fahrlässig gehandelt haben, wir müssen unsere Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, damit man uns abnimmt, dass wir neue Lösungen generieren können. Mein Ziel ist es zu versuchen, unsere Sammlung zur Gegenwartskunst in einer Ausstellung auf Tournee zu schicken. Das ist jetzt vorrangig.

Das heisst: Die Ausstellung wird nicht im Kunstmuseum gezeigt?

Nein, es geht um eine Sammlungsausstellung, die zuerst an anderen Orten zugänglich sein soll, weil uns der nötige Platz fehlt. Natürlich kann man sie dann nachher auch bei uns zeigen. Dieses Vorgehen habe ich bis jetzt bewusst nicht gewählt, weil wir hofften, bis 2012 oder 2013 den Neubau eröffnen zu können. Da wäre es kontraproduktiv gewesen, unsere Schätze schon vorher überall bekannt zu machen.

Wo soll diese Ausstellung gezeigt werden?

Diese Frage werde ich in der künstlerischen Leitung des Museums in der nächsten Sitzung zum Thema machen. Darüber hinaus müssen wir Lösungen suchen, im Haus Raumreserven zu aktivieren. Auch Partnerschaften mit anderen Häusern und Partnern sind eine wichtige Option.

Zum Beispiel mit dem Zentrum Paul Klee?

Wir haben uns zur Zusammenarbeit verpflichtet, wir bereiten für nächstes Jahr eine grosse Ausstellung mit viel Gegenwartskunst vor. Wir müssen uns nun aktiv darum kümmern, Ausstellungsmöglichkeiten für unsere Sammlungen an Gegenwartskunst generieren zu können. Ziel muss es sein, diesen Platz in der Nähe des Kunstmuseums zu finden

Sind Sie eigentlich auch enttäuscht von der Politik – dass nicht doch noch ein Weg gefunden wurde, den Anbau zu realisieren?

Nein, die Bedingungen waren von Anfang an völlig klar. Wir wussten, dass es kein Geld von der Stadt gibt. Die Erweiterung durfte die Öffentlichkeit nichts kosten.

Man könnte sagen: Wieder typisch Bern, was da abgelaufen ist, in Zürich hätte man das fehlende Geld auftreiben können.

Wir haben die Lücke zwischen 12 und 17,5 Millionen stopfen können, auch dank den 3 Millionen vom Lotteriefonds. Nein, ich bin nicht enttäuscht von der Politik. Ich will das Kunstmuseum nicht so führen, dass uns immer wieder unter die Arme gegriffen werden muss. Ich will meinen Leistungsauftrag wahrnehmen.

Ganz ehrlich: Haben Sie nie an Rücktritt gedacht? Nach einer solchen Enttäuschung wäre das denkbar.

Nie und nimmer. Ich habe so viel Energie und Herzblut in dieses Haus gesteckt, dass ich denke, dass ich das Museum auch aus dieser Situation hinausführen kann. Seit ich hier bin, schreibt es schwarze Zahlen, ist es restrukturiert, und es gibt hochkarätige internationale Partnerschaften. Weiter haben wir eine Reihe von wirklich international rezipierten Ausstellungsprojekten realisiert und wir konnten auch kapitalen Sammlungszuwachs verbuchen. Es hat jetzt einmal etwas Fundamentales nicht funktioniert. Dafür sind bestimmte, klar benennbare Umstände ausschlaggebend, nicht meine Blauäugigkeit als Direktor, wirklich nicht.

Wenn man mit Ihnen spricht, merkt man Ihnen aber Ihre grosse Enttäuschung an.

Natürlich. Es war ein sehr schönes Projekt. Wir hätten uns mit diesem Gebäude, mit seiner offenen Treppenhausstruktur, die ästhetisch und funktional innovativ ist, in der Architektur- und Museumsszene über die Landesgrenzen hinaus positionieren können. Von allen Beteiligten ist sehr viel investiert worden, wir haben daran geglaubt, wir haben dafür gekämpft.

Wer so enttäuscht ist, könnte doch auch einfach den Bettel hinschmeissen.

Das wäre nicht der richtige Weg. Der Kapitän muss jetzt nach neuen Möglichkeiten suchen. Das Scheitern kann man nicht mir anlasten, nicht dem Stiftungsrat, das waren Umstände, die sich aus der Situation ergeben haben.

Man hört aber, dass die Mannschaft mit ihrem Kapitän im Moment nicht so glücklich sei. Was tun Sie, damit die Stimmung im Kunstmuseum intern wieder besser wird?

Wir waren alle unter Stress. Wenn die Abteilung für Gegenwart ihren Raumbedarf nicht realisieren kann, entsteht Druck. Es gibt sehr viele Enttäuschte, wir haben ein Versprechen nicht einlösen können. Der Druck vergrössert sich, uns allen macht Existenzangst zu schaffen.

Können Sie das Team wieder zusammenschweissen?

Auf jeden Fall. Am Tag nach dem Entscheid haben ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Aussprache eingeladen. Vorher konnte ich ihnen das nicht kommunizieren. An der Versammlung kam der Vorschlag, eine Brainstorming-Wand einzurichten, auf der jeder Mitarbeiter seine Ideen äussern kann. Es ist gelungen, eine gemeinsame Aufbruchsstimmung zu generieren. Die Wand hängt, und jeder kann seine Ideen einbringen.

Haben Sie auch eine Idee beigetragen?

Bis jetzt nicht. Aber es ist eine gute Sache. Es hat ein Erdbeben gegeben, und wir müssen jetzt pragmatisch nach neuen Lösungen suchen. Es ist meine Aufgabe, zu motivieren, dafür zu sorgen, dass sich nicht Frustration breitmacht und unsere Qualität sinkt. Wir sind gefordert, noch mehr zu zeigen, dass das Museum international mithalten kann.

Ist Direktor des Kunstmuseums Bern zu sein immer noch Ihr Traumjob?

Ein befreundeter Museumsdirektor hat mir gesagt, dass Direktoren gefährlich leben. Das ist so. Der Druck auf den Direktor ist sehr gross. Es ist viel schwieriger geworden, eine Ausstellung mit einem Epochenkünstler zu realisieren, weil die Marktpreise explodiert und die Transportkosten stark gestiegen sind. Die öffentliche Hand ist nicht bereit, uns so zu alimentieren, dass wir bei der Preisexplosion mithalten können. Es ist schwieriger geworden, Sponsoren zu gewinnen. Es gibt viel Konkurrenz unter den Kunstmuseen in der Schweiz.

Also doch kein Traumjob mehr?

Für mich ist es immer noch einer. Ich glaube an die Kunst. Ich möchte nicht mit einer Niederlage aufhören. Ich möchte es erleben, und es ist auch die Überzeugung des Stiftungsrats, dass wir das Versprechen einlösen können, Raum für unsere wichtige Gegenwartssammlung zu präsentieren.

Haben Sie sich einen Zeitrahmen gesetzt?

Wir wissen jetzt, dass ein Gebäude auf dem eigenen Grundstück nicht gebaut werden kann. Es geht um Allianzen mit anderen Häusern. Wir sind gefordert, eine rasche Lösung zu präsentieren, hinter der alle Partner stehen können.

Aber einen Zeithorizont geben Sie nicht?

Nein, wir wissen ja, wie gefährlich das ist. Wir haben an den Rahmen 2008 geglaubt, weil unsere Experten dieses Datum schwarz auf weiss zu Papier gebracht haben. Jetzt exponiere ich mich nicht mehr mit Daten. Nur bald muss es sein. (Der Bund)

Erstellt: 25.08.2009, 10:54 Uhr

Paid Post

Ein Geschenk, das lange Zeit Freude bereitet

Was soll ich denn bloss diese Weihnachten schenken? Mit fondssparplan.ch bietet sich die Chance, langfristig angelegte Freude zu bescheren.

Blogs

KulturStattBern Kulturbeutel 51/18

Zum Runden Leder Jahr der Superlative

Werbung

Immobilien

Die Welt in Bildern

Umstrittene Staatsoberhäupter: Bewohner von Pyongyang verneigen sich zu Ehren des siebten Todestags des nordkoreanischen Dikdators Kim Il Sung vor seiner Statue und deren seines Nachfolgers Kim Jong Il. (17. Dezember 2018)
(Bild: KIM Won Jin) Mehr...