Darwin und die Bärte

«Beim Barte Darwins»: Unter diesem Titel suchte das Naturhistorische Museum Bern an der diesjährigen Museumsnacht die schönsten Bärte. Eine reine Frauen-Jury wählte nun die Gewinner.

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Wer hat den schönsten Bart? Dieser Frage ging das Naturhistorische Museum Bern während der diesjährigen Museumsnacht nach. Jeder Besucher konnte damals seinen Bart fotografieren lassen und sich damit in Sachen Gesichtsbehaarung mit den anderen Besuchern messen. «Beim Barte Darwins» nannte sich der Wettstreit – in Anlehnung an den berühmten Evolutionsforscher, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag feiert und der selbst Träger eines eindrucksvollen Samichlausbartes war.

Bärte und sexuelle Selektion

Wendet man Darwins Evolutionstheorie auf das Bartcasting an, so rückt seine Theorie über die sexuelle Selektion in den Vordergrund. Diese dreht sich um die Konkurrenz bei der Wahl der Geschlechtspartner. Die Männchen entwickeln demnach spezielle Merkmale, um die Weibchen anzulocken. Mähnen oder Prachtkleider, etwa das Pfauenrad, dienen dazu, die Weibchen für sich zu gewinnen. Letztere bevorzugen die Männchen mit besonders gut ausgebildeten Merkmalen, denn sie sind ein Zeichen von Kraft und Männlichkeit. Je bunter und grösser also, desto mehr Erfolg bei den Weibchen. Diese Theorie gilt auch für den Menschen und im Speziellen für den Bart der Männer. So gesehen, fanden sich gestern vier Prachtexemplare des männlichen Geschlechts im Naturhistorischen Museum ein. Gestern wurden sie gemeinsam mit zwei weiteren, abwesenden Bartträgern aus 100 Kandidaten zu den Siegern des Wettbewerbs gekürt. Die Jury bestand übrigens – wen wundert es – aus Frauen. Es gab auch einen Gewinn: Eine Führung durch die Darwin-Ausstellung des Museums brachte den Siegern dessen Werk näher – auch die sexuelle Selektion. (Der Bund)

Erstellt: 15.05.2009, 10:47 Uhr

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