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Diese privaten Investoren bauen auf dem Berner Viererfeld

Nun ist klar, welche marktorientierten Investoren nebst den Wohnbaugenossenschaften auf dem Viererfeld Bauen.

Auf dem Viererfeld sollen insgesamt rund 1100 Wohnungen für rund 3000 Einwohnerinnen und Einwohner entstehen.
Auf dem Viererfeld sollen insgesamt rund 1100 Wohnungen für rund 3000 Einwohnerinnen und Einwohner entstehen.
Franziska Rothenbühler

300 Wohnungen sollen in der ersten Bauetappe auf dem Viererfeld realisiert werden. Davon sind mindestens 50 Prozent für marktorientierte Bauträgerschaften offen. Die Stadt gab nun gestern bekannt, welche Investoren zum Zug kommen: die Pensionskasse der Berner Kantonalbank, die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern und die Schweizerische Mobiliar Asset Management AG.

Zusammen mit der Stadt hat das Anlegerkonsortium am 10. Dezember 2019 eine Entwicklungszusammenarbeit vereinbart, wie der Gemeinderat gestern mitteilte. Michael Aebersold, SP-Gemeinderat und Direktor für Finanzen, Personal und Informatik, erklärt auf Anfrage: Die Stadt Bern suchte nach Investoren, die einen lokalen Bezug aufweisen. Die gestern vorgestellten drei Investoren entsprechen diesem Kriterium.

Mit der Vereinbarung zielt der Gemeinderat darauf hin, alle Partner möglichst früh in die Arealentwicklung miteinzubeziehen. Aebersold sagt, es gehe darum, eine Vorarbeit zu leisten. Bereits in dieser frühen Phase der Entwicklung des Grossvorhabens können die Beteiligten mit ihren Erfahrungen und bewährten Methoden unterstützend wirken. Später sollen auch die anderen Bauträgerinnen und Bauträger davon profitieren können.

Weitere Abstimmung geplant

Die jetzt abgeschlossene Entwicklungszusammenarbeit bildet nur die Basis für den späteren Abschluss eines Baurechtsvertrags. Für die Landabgabe braucht es noch eine Volksabstimmung, und die definitive Vergabe an einen Bauträger erfolgt erst nach der Abstimmung. Es sei bis jetzt noch nichts vergeben, sagt auch Aebersold, der Baugrund für die rund 150 Wohnungen werde aber voraussichtlich durch die drei marktorientierten Entwicklungspartnerinnen und -partner der ersten Etappe im Baurecht übernommen. Damit würden die darauf erstellten Wohnungen dannzumal ihnen gehören.

Die restlichen 150 Wohnungen werden wahrscheinlich einer gemeinnützigen Wohnbauträgerschaft übergeben. Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der Hauptstadtgenossenschaft, als gemeinnütziger Bauträgerin, war bereits letzten Sommer abgeschlossen worden.

Die Stadt strebt auch eine Zusammenarbeit mit der Burgergemeinde Bern an. Der Gemeinderat hält fest: Als benachbarte Grundeigentümerin sei die Burgergemeinde in jedem Fall eine wichtige Partnerin. Zudem habe sie durch ihre Mitarbeit bei einer Studie zum Generationen-Wohnen bereits wertvolle Vorarbeit geleistet.

1100 Wohnungen geplant

Auf dem Viererfeld sollen insgesamt rund 1100 Wohnungen für rund 3000 Einwohnerinnen und Einwohner entstehen. Es ist das grösste Bauprojekt der letzten Jahre in Bern. Im Jahr 2016 sagte die Stimmbevölkerung Ja zur Überbauung des Areals.

(SDA)

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