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Warum schon wieder ein Überschuss?

Für 2018 kann der Kanton Bern ein Plus von einer Viertelmilliarde Franken verbuchen. Wie ist das möglich? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Der Ausbau des Medizinalstandorts – hier Sitem-Insel – ist für den Regierungsrat von grosser Wichtigkeit.
Der Ausbau des Medizinalstandorts – hier Sitem-Insel – ist für den Regierungsrat von grosser Wichtigkeit.
Christian Pfander

Die Rechnung des letzten Jahres schliesst mit einem Plus von 261 Millionen Franken ab, vorgesehen war dagegen ein Überschuss von «nur» 108 Millionen. Was sind die Gründe für die starke Abweichung?

Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) machte an der gestrigen Medienkonferenz Sondereffekte geltend. So zum Beispiel gab es eine doppelte Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank, was zusätzliche 55 Millionen Franken in die Kasse spülte. Buchgewinne wie der Verkauf des Baulands auf dem Viererfeld an die Stadt Bern brachten gut 60 Millionen Franken ein. Es sei gelungen, ein weiteres Mal ein positives Ergebnis zu erzielen, sagte Simon. Das sei erfreulich. Positiv sei auch, dass die Aus­gaben mit eigenen Mitteln finanziert worden seien. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben des Kantons im letzten Jahr auf 11,45 Milliarden Franken.

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