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«Die meisten Autisten wollen einfach ihre Ruhe haben»

Stefan B. ist Asperger-Autist und wurde als Schüler gemobbt. Heute macht er eine KV-Lehre und ist Vater eines kleinen Sohnes. Er erzählt, wie er das geschafft hat.

Autisten sind nicht unbedingt Einzelgänger, doch der Umgang mit anderen Menschen fällt ihnen oft schwer. (Symbolbild)

Autisten sind nicht unbedingt Einzelgänger, doch der Umgang mit anderen Menschen fällt ihnen oft schwer. (Symbolbild)

(Bild: Keystone)

«Ich erhielt die Diagnose Asperger gleich nach der obligatorischen Schulzeit. Damals fühlte ich mich psychisch nicht gut. Denn ich merkte, dass etwas nicht stimmt, dass ich anders ticke als andere. Ich hatte aber keinen Begriff für mein Anderssein.

Schon in der Grundschule war ich introvertiert, zurückhaltend und drückte mich gerne vor Gruppenarbeiten. Ich hatte einen kleinen Kollegenkreis und war Fremden gegenüber eher verschlossen. Die Lehrer sagten, ich sei halt etwas sonderbar. Und ich konnte mich nicht für Lästereien begeistern wie meine Kollegen. Doch ich wurde von einigen in der Klasse mehrmals gemobbt. Das trug mir ein Schultrauma ein.

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