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Die Insel macht weniger Gewinn

Die Spitalgruppe behandelte zwar mehr Patienten, erwirtschaftete wegen Tarifsenkungen aber weniger Ertrag

Das Glas ist noch mehr als halb leer – aber die Spitalgruppe Insel macht 2018 weniger Gewinn als im vergangenen Jahr.
Das Glas ist noch mehr als halb leer – aber die Spitalgruppe Insel macht 2018 weniger Gewinn als im vergangenen Jahr.
Keystone

Die Insel-Gruppe hat 2018 weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Der Konzerngewinn betrug 12,1 Millionen Franken, wie die Spitalgruppe am Dienstag mitteilte. 2017 waren es noch 21,1 Millionen Franken.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) beläuft sich auf 103,3 Millionen Franken. Die EBITDA-Marge beträgt 6,2 Prozent.

Die Insel-Gruppe behandelte letztes Jahr mehr Patienten sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Dass der Gewinn rückläufig war, führt das Unternehmen auf Tarifsenkungen zurück.

Der Bestand an flüssigen Mitteln nahm letztes Jahr ab. Er ging um gut 35 Millionen auf 117,7 Millionen Franken zurück. Hauptgrund ist die Bautätigkeit auf dem Inselareal und in Aarberg.

Die neuen Herausforderungen der Spitalbranche

Auch in den nächsten Jahren stehe die Spitalbranche vor Herausforderungen, schreibt die Insel-Gruppe. Sie sei mit zunehmenden regulatorischen Anforderungen konfrontiert. Dazu gehörten neue Bestimmungen betreffend «ambulant vor stationär», die Anfang 2019 in Kraft getreten sind.

Bereits im vergangenen Dezember hatte die Insel-Gruppe bekanntgegeben, sie plane den Abbau von 150 Vollzeitstellen bis Ende 2019. Das Ziel soll mehrheitlich über natürliche Fluktuationen erreicht werden.

Die Insel-Gruppe ist an sechs Standorten im Kanton Bern aktiv. Das Inselspital in Bern ist eine Uniklinik, dazu kommen das Stadtspital Tiefenau sowie die Landspitäler Belp, Riggisberg, Münsingen und Aarberg.

SDA

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