Zum Hauptinhalt springen

Die Franzosen finanzierten den Tunnel

Wie der Kanton Bern zu seiner BLS kam – und weshalb die Bahn bis heute eigenständig geblieben ist.

Mineure beim Durchschlag des Lötschbergtunnels 1911.
Mineure beim Durchschlag des Lötschbergtunnels 1911.
ETH-Bibliothek/Wikimedia Commons
Die Franzosen zahlten kräftig ein: Mit der Ausgabe dieser Obligation im Jahr 1906 finanzierte die BLS den Lötschbergtunnel.
Die Franzosen zahlten kräftig ein: Mit der Ausgabe dieser Obligation im Jahr 1906 finanzierte die BLS den Lötschbergtunnel.
Wikimedia Commons
1 / 2

Ohne französisches Geld gäbe es den Lötschbergtunnel und damit die BLS womöglich nicht. Denn Ende des 19. Jahrhunderts wuchs in Frankreich das Interesse nach einer Nord-Süd-Verbindung auf der Schiene. Im Krieg mit Deutschland hatte Frankreich 1871 das Elsass und damit die direkte Eisenbahnanbindung an Basel verloren. So unterstützten die Franzosen den Bau einer Bahnlinie von Delle an der Schweizer Grenze durch den Jura, den Lötschberg und den Simplon nach Italien.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.