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Die Baumeister und das Kieskartell

Vom Berner Kieskartell haben auch die Baumeister profitiert, deren Verband sieht darin aber «nichts Problematisches». Die Grünliberalen fordern nun eine systematische Zusammenarbeit des Kantons mit der Kartellbehörde.

Bahnhof-Baustelle Bern Hirschenpark: Die beteiligte Baufirma Kästli wurde von der Weko wegen Preisabsprachen gebüsst.

Bahnhof-Baustelle Bern Hirschenpark: Die beteiligte Baufirma Kästli wurde von der Weko wegen Preisabsprachen gebüsst.

(Bild: Beat Mathys)

«Freie Marktwirtschaft und fairer Wettbewerb» – dafür steht der Kantonal-Bernische Baumeisterverband. So steht es zumindest auf seiner Internetseite. Doch laut der Wettbewerbskommission (Weko) profitierte auch der Baumeisterverband vom Berner Beton- und Kieskartell. Wegen dessen Praktiken zahlten Bauherren in Bern und Umgebung jahrelang Millionen Franken zu viel für Beton und Kies.

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