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«Der Autoverkehr soll gestaut werden»

Der einstige Kreisoberingenieur Ueli Weber verteidigt die Umgestaltung des Autobahnanschlusses Wankdorf gegen Kritik. Mit dem Umbau fahre kein einziges Auto mehr in Richtung Stadt.

Sie sollen im Wankdorf gestaut werden, damit sie nicht beliebig in die Stadt fahren können.

Sie sollen im Wankdorf gestaut werden, damit sie nicht beliebig in die Stadt fahren können.

(Bild: Adrian Moser)

Bernhard Ott@Ott_Bernhard

Herr Weber, ein Verein opponiert gegen die Erweiterung des Autobahnanschlusses Wankdorf. Sie haben kein Verständnis dafür. Warum nicht?
Das Ziel bei der Umgestaltung des Autobahnanschlusses und dem Ausbau der Bolligenstrasse Nord ist nicht der Ausbau des Autoverkehrs. Der Knoten soll leistungsfähiger werden, um den Autoverkehr besser managen und gezielter stauen zu können. Damit und dank einer zusätzlichen Busspur auf der Bolligenstrasse Nord bleibt der Bus nicht mehr im Stau stecken. Zugleich werden aber auch die Quartiere geschützt, da der Verkehr ab Autobahn in Richtung Stadt weiterhin dosiert wird wie bisher. Und der Knoten wird für Velos durch den Bau einer neuen Velobrücke komfortabler und sicherer.

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